10. Juni 2010
Zoo Leipzig
Die Sächsische Koordinierungsstelle für Biotechnologie – biosaxony lud am 10. Juni 2010 zur zweiten diesjährigen Veranstaltung „BIOTECH MEETS PUBLIC“ ein. Das Thema: „Affe + Sprache = Mensch?“ Ein Treffen mit den Menschenaffen im Pongoland (geführt vom MPI für Evolutionäre Anthropologie Leipzig) war die visuelle Grundlage, um erstaunliche Erkenntnisse über die (genetische) Nähe zu unseren nächsten Verwandten einzuordnen. Die Referenten vom Max Planck Institut für Kognitions-und Neurowissenschaften sowie dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie vermittelten die neuesten Erkenntnisse zu - oft philosophisch diskutierten - Fragen wie: Formt die Sprache das Denken? Warum kann der Mensch sprechen, der Schimpanse dagegen nicht?, Wie wird aus Gehörtem Verstehen? oder Welche genetischen Grundlagen hat die Sprachfähigkeit des Menschen?
In der Kiwara Lodge, inmitten der afrikanischen Savanne des Leipziger Zoos, ließen die 89 Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen den Abend entspannt ausklingen.
Herzlichen Dank an die Unterstützer des Abends: biosaxony e.V., BIO-NET LEIPZIG und Partec GmbH.
Als Referenten sprachen:
- Dr. Jonas Obleser, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Thema: „Vom Geräusch zur Bedeutung: Wie Hören und Sprache zusammenhängen“
- Wolfgang Enard, Forschungsgruppenleiter, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Thema: „Ursprung von Sprechen und Sprache: Warum kann der Mensch sprechen, der Schimpanse als nächster Verwandter dagegen nicht?“
Rückblick: Rudolf-Harbig-Stadion Dresden, 28.01.2010
Rückblick: Leipzig/Halle, 06.05.2009
Rückblick: Radebeul, 12.11.2008
Rückblick: Leipzig, 15.04.2008
Rückblick: Dresden, 06.12.2007













