06. Mai 2009
Flughafen Leipzig/Halle
Bereits zum 16. Mal lud biosaxony – eine Initiative des Freistaates Sachsen – zur Veranstaltungsreihe „Biotec meets Public“ ein. Passend zum Thema „Biologistik – sicher ans Ziel?“ fand das öffentliche Forum im Flughafen Leipzig/Halle statt. Vorträge und Podiumsdiskussion beleuchteten das Thema aus unterschiedlicher Sicht.
Mit Tracking Systemen kann der Privatkunde schon heute seine Sendung verfolgen. Logistik sichert per Definition den quantitativen und qualitativen Erfolg von Transportprozessen und die räumliche Mobilität, verknüpft die Quelle der Wertschöpfung mit Orten der Lagerung, Verarbeitung oder Nutzung. Bei DHL bedeutet das Nacht für Nacht Sendungen aus aller Welt an 60 Destinationen zu verteilen. Aber welche Logistik ist erforderlich, wenn Zellen, Gewebe und Organe im Sinne der Regenerativen Medizin transportiert werden? Wenn Radiopharmaka auf die Reise geschickt werden? Wie können die Vorteile eines großen Logistikanbieters vor Ort für Entwicklungspotenziale am Standort Leipzig/Sachsen genutzt werden? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der Frühjahrs-Veranstaltung „Biotech Meets Public“ in Leipzig.
Als Referenten sprachen:
- Udo Krämer, DHL, Restricted Commodities Germany & Central Europe zum Thema „Versand von Gefahrgut“
- Prof. Ulrich Sack, Translationszentrum für Regenerative Medizin Leipzig
Associate Director for Research zum Thema „Anforderungen an den Biomaterialversand“
An der Podiumsdiskussion nahmen neben den beiden Referenten auch Prof. Iris Hausladen, HHL, Heinz-Nixdorf Lehrstuhl für IT-gestützte Logistik und Joachim Teschke, World Courier GmbH, Cold Chain Logistics teil.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Dr. André H. R. Domin, biosaxony und Geschäftsführer BIO-NET LEIPZIG Technologietransfergesellschaft, gemeinsam mit Dr. Martin Pfister, Direktor biosaxony.















