Biotech meets public

Eine Veranstaltung von biosaxony

28. Januar 2010
Rudolf-Harbig-Stadion Dresden

Biosaxony und der BWA luden am 28. Januar 2010 zur Veranstaltungsreihe BIOTECH MEETS PUBLIC ein. Dieses Mal präsentierte sich das öffentliche Forum im neuen Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden unter dem Titel: „Zukunftsindustrie oder Schutz vor Genmonstern? Grüne und weiße Biotechnologie in Sachsen und Deutschland.“ Redebeiträge von renommierten Experten und eine anschließende Podiumsdiskussion beleuchteten die Entwicklungen der grünen und weißen Biotechnologie aus unterschiedlicher Perspektive.

Während im medizinischen Bereich – der roten Biotechnologie – keine Erfindung schnell genug zu den Patienten kommen kann, ist dies im Bereich der Pflanzen, also bei allem was direkt oder indirekt mit Lebensmitteln zu tun hat, ganz anders. Die einen sagen, man schafft mit Einschränkungen Abhängigkeit von ausländischen Lizenzen, Forschungsförderung verfehlt ihr volkswirtschaftliches Ziel und unternehmerische Aktivität verlagert sich ins Ausland. Die anderen möchten nicht essen müssen, was in Labors genetisch manipuliert wurde und in Monokulturen außerhalb Deutschlands ganze Landstriche verändert.

Wie viel Gentechnik ist notwendig bei Problemen der Überbevölkerung und Klimaveränderung, was ist wissenschaftlich machbar, was ethisch bedenklich? Können wir in Deutschland/Sachsen so tun, als gäbe es keine genetisch modifizierten Organismen (GVO)? Diese und ähnliche kontroverse Fragen standen im Fokus der Veranstaltung BIOTECH MEETS PUBLIC in Dresden.

Die Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung übernahm der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer.

Als Referenten sprachen:

An der Podiumsdiskussion nahm neben den Referenten auch Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO-Mitteldeutschland GmbH teil. Moderiert wurde die Runde von Dr. Martin Pfister, biosaxony.